Website Bochumer Orte des Terrors 1939-45
Bochum im Zweiten Weltkrieg war von Orten des Terrors durchzogen. Gemeint sind Orte, die im System der NS-Terrorherrschaft eine besondere Rolle spielten, seien es Gefängnisse oder die beiden Außenlager des KZ Buchenwald, seien es Kriegsgefangenen- und andere Zwangsarbeiterlager. Im weiteren Sinne gehören die Betriebe, in denen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ausgebeutet wurden, ebenso dazu wie die Bahnhöfe als Ausgangs- und Zielorte von Deportationen. Auch die sogenannten Judenhäuser, in denen die Bochumer Jüdinnen und Juden zuletzt wohnen mussten, oder die Obdachlosenasyle, in die Sinti und Roma zwangsweise eingewiesen wurden, waren konstitutiv für den Terror im NS. Die Orte sind eng mit den Schicksalen der Menschen verbunden, die dort litten. Die Website „Bochumer Orte des Terrors“ macht sie sichtbar und erläutert sie in ihrer Funktion und Bedeutung. Sie bildet einen spezifischen Zugang zur Bochumer Geschichte in der NS-Zeit, besonders im Zweiten Weltkrieg.
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